Augen zu und Brüno

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Was schreibt man zu einem Film, in dem man sich in einigen Szenen gerne auch verstecken würde und in anderen Szenen Tränen lacht? Brüno. Der neue Film von Sacha Baron Cohen geht nicht nur einmal unter die Gürtellinie. Das aber sollte der Zuschauer, der sich eine Karte für diesen Film kauft, eigentlich sowieso wissen. :) Oder etwa nicht?

Der in gut 80 Minuten verpackte Film wird vorallem in den USA derzeit heftig kritisiert aber auch viel gefeiert. Die Grenze zwischen Kopfschütteln und Lachanfall ist eigentlich kaum vorhanden. Wer Borat gesehen hat muss nicht unbedingt Brüno sehen. Ich habe Borat erst Jahre später auf DVD gesehen und finde Brüno wesentlich besser gelungen. Der Film wirkt einfach frischer, ja moderner.

Was mich jedoch auch schon im ersten Teil ziemlich stört, sind die nachgestellte Szenen die dem Zuschauer als echte “zufällig aufgenommene” Szenen verkauft werden. Wenn man einen ganzen Film als “Amateuerfilm” mit einer Handkamera aufgenommen mit gestellten und geplanten Szenen füttert, wirkt das auf mich einfach unglaubwürdig.


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