US Gesundheitssystem bald auch in Deutschland?

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Das US Gesundheitssystem ist ohne Zweifel stark “verbesserungswürdig” – man kann die Situation im Gesundheitssektor in den USA aber einfach auch katastrophal bezeichnen. Es geht dort schon lange nicht mehr um die Gesundheit des Menschen, sondern hauptsächlich um größtmöglichen Profit – das Wohl der Patienten erscheint absolut nebensächlich.

Schlimmer als Immobilienkredite

Was viele dennoch nicht wissen ist die Tatsache, dass in den USA alleine im Jahr 2013 über 1,7 Millionen Menschen Privatinsolvenz anmelden mussten aufgrund exorbitanter Krankenhausrechnungen. Diese Studie von nerdwallet.com auf Basis von Zahlen des US-Statistikamtes offenbart, dass weder Immobilienkredite, noch Scheidungskriege oder Arbeitslosigkeit so viele Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika in den finanziellen Ruin stürzen lässt. Das US Gesundheitssystem könnte man also sogar als US Krankheitssystem bezeichnen.

In den USA werden medizinische Leistungen und Medikamente von Ort zu Ort verschieden berechnet – teils mit existenziell gravierenden Preisunterschieden. Die meisten versicherten Patienten in den USA müssen trotz einer Krankenversicherung noch immer meist 20  bis 30 % der Rechnungen selbst tragen – und Krankenhausrechnungen in den USA gehen oft sehr schnell in den 6 stelligen Bereich.

Zum US Gesundheitssystem ein kleines Beispiel: Ein guter Freund hatte vor wenigen Jahren einen Hirnschlag beim Surfurlaub auf den Bahamans erlitten und musste nach Miami geflogen werden (nicht mal ne Stunde Flugzeit). Er hat das Krankenhaus in Miami ohne bleibende Schäden verlassen können und die Krankenhausrechnung von knapp 150.000 USD (kein Witz, 150 Tausend US Dollar) konnte er aufgrund seines vermögenden Vaters auch verkraften. Auf meine Frage “was hättest ohne deinen Dad gemacht?!” antwortete mir nur “dann wäre ich total am A… gewesen”.

Genau dieses System droht jetzt nach Deutschland zu kommen. Mit dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, gibt es schon erste Berichte über mögliche Privatisierungen öffentlicher Krankenhäuser auch in Deutschland. Das Problem in den Staaten ist das immer stärker werdende System der Gier. Leider ist neben der Finanz-, Immobilien- und Versicherungsbranche auch eben das US Gesundheitssystem stark davon betroffen.

Wenn deutsche Krankenhäuser privatisiert werden und wohl möglich sogar noch in die Hände von skrupellosen Geld-Geiern aus den USA fallen, dann wird auch das deutsche Gesundheitssystem “vor die Hunde gehen”.

Ein Freihandelsabkommen zwischen EU und USA wäre nicht nur aus diesem Grund abzulehnen. Gesundheit geht vor Geld.


10 Euro mehr Kindergeld ab 2014

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Die CDU und SPD haben sich wohl auf eine Kindergelderhöhung um 10 Euro geeinigt. Der CDU bliebe somit ein totaler Gesichtsverlust aufgrund des Wahlversprechens von 35 Euro mehr Kindergeld erspart und die SPD hätte damit ebenfalls Stärke gezeigt, trotz des desaströsen Wahlergebnisses.

10 Euro mehr Kindergeld ab 2014

Zusätzlich wird dann der Kinderfreibetrag erhöht und der Kinderzuschlag unbürokratischer gestaltet. Um ganze 10 Euro würde das Kindergeld damit erhöht – wow! Schwachsinn.

Sozial und effektiver wäre folgende Lösung:
Kindergeld und Kinderfreibetrag für Spitzenverdiener abschaffen und dafür deutlicher erhöhen für die wirklich Bedürftigen und die Mittelschicht. Familien mit 250.000 Euro und mehr pro Jahr Einkommen benötigen doch wirklich kein Kindergeld und auch keinen Kinderfreibetrag. Ebenso sollte das Thema Elterngeld behandelt werden, das wäre Fair!

Wie viel Geld würde damit eingespart werden und könnte dann auf der anderen Seite an den Großteil der Gesellschaft ausgeschüttet werden.

Alle Mütter oder Väter deren Kinder vor 1992 geboren wurden, erhalten einen zusätzlichen Rentenpunkt (Entgeltpunkt in der Alterssicherung) – das halte ich für absolut überfällig und absolut richtig.

Update: Das mit der Kindergelderhöhung war ja eine richtig große Wahllüge – niemand beschwert sich. Vielleicht sollte ich auch Politiker werden – dem deutschen Volk einfach Sommer für das ganze Jahr, die Karibik in jedem Bundesland und 1 Million Euro in Bar für jeden versprechen – Hauptsache ich gewinne die Wahlen, kann mich ordentlich bereichern und kann das ganze Volk verarschen.


Koffeinfrei leben – eine interessante Entdeckung / Morgens immer Müde?

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Kaffe, Cola & Co sollte einen eigentlich wach und fit machen – aber:

Ich habe die folgende Beobachtung gemacht: Trinkt man ein koffeinhaltiges Getränk, ist man daraufhin zwar fit, aber das morgendliche Aufstehen fällt VIEL schwerer als in einem absolut koffeinfreiem “Modus”!

Für alle die Morgens unbedingt die Tasse Kaffee benötigen um wach zu werden: Lasst es bleiben! Keine einzige Tasse Kaffee mehr, kein Cola, kein Schwarztee etc. – nach spätestens 4 Wochen fühlt man sich auf eine seltsame Weise aber in der Intensität mehr als spürbar fitter. Man wacht jeden Morgen ohne diese “Koffeinmüdigkeit” auf (mein Ausdruck für diese Müdigkeit / im Bereich hinter den Augen / vordere Stirnhälfte) und man ist SOFORT richtig Fit.

Probiert es aus! Alle meine Verwandten und Bekannten die es probiert haben, trinken nun maximal 2 Tassen Kaffee im Jahr und vielleicht eine handvoll Gläser Cola im Jahr ! Kein Witz!!

Wer kein Koffein zu sich nimmt hat nicht mehr diese morgendliche Müdigkeit! Morgens immer Müde??? Ja???? – dann probiert es aus! Diejenigen die es probieren, werden mir dankbar sein! Nach 2 Wochen fühlt man sich fitter und nach 4 Wochen irgendwie wie Neugeboren.


Arbeiten nach dem Sommerurlaub

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Der Urlaub war wunderschön. Tolles Wetter. Tolles Essen. Jede Menge Entspannung, Erholung und Spaß.

Und gerade jetzt kommt der erste Arbeitstag immer näher!

Was also tun? Verrückt machen? Die restlichen Tage zählen? Irgendwie ist es ja immer das selbe. Rückt das Ende des Urlaubs entgegen, denkt man auch schon wieder intensivst an die Arbeit. An den Stress, an die Hektik. Doch das muss nicht sein. Auch die letzten Tage vom Urlaub können entspannt verbracht werden – man muss nur etwas tun, etwas unternehmen. Die Zeit kann man nicht anhalten – also am Besten die restliche Zeit umso mehr genießen, umso mehr nutzen. Entspannen eben.

Copyright: © pebergh – Fotolia.com

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Sinnvoll ist es, den ersten Arbeitstag auf einen Mittwoch oder Donnerstag zu legen. So hat man eine kurze erste Arbeitswoche und kann sich dann schnell wieder ins Wochenende retten. Die ersten Tage sollte man soviel wie möglich Ruhe mit in die Arbeitswelt nehmen und sich nicht sofort von den Kollegen mit der Hektik und dem Stress anstecken lassen.

Oft kann es auch ratsam sein, die -falls vorhanden- Abwesenheitsnotitz nicht genau auf den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub zu setzen um so nicht gleich mit Anrufen zugespamt wird. :P

Also, Urlaub vorbei? Ganz locker in die erste Woche! Arbeiten nach dem Sommerurlaub.